Der Welt geht es offenbar viel besser, als man bisher dachte. Das ist das Fazit der Autoren einer neuen Armutsstudie, schreibt die »Welt«. Zwei Wissenschaftler von der US-Notenbank und zwei von der Columbia University haben eine Armutsstudie erstellt, welche die üblicherweise von der Weltbank zur Verfügung gestellten Daten massiv infrage stellen. Laut der Zeitung haben die Autoren die von der Weltbank erhobenen Ergebnisse auf nationaler Ebene mit denen auf regionaler Ebene verglichen und mit weiteren Daten, etwa zu Wirtschaftskraft und Steuereinnahmen, abgeglichen. Über aufwendige Rechenmodelle wurde dann ergründet, wie und wo die Umfragedaten offensichtlich inkorrekt sind und die Umfrageergebnisse um die offensichtlichen Falschaussagen korrigiert.


Weltbank verrechnet sich um 1,5 Mrd. Menschen