Christian Lindner, FDP-Chef und Bundesfinanzminister, fordert nach der Europawahl eine Reform des Bürgergelds. In einer NTV-Diskussion betonte er die Notwendigkeit eines ‚Fairness-Updates‘. Ziel: Arbeit soll nicht mehr abgelehnt werden dürfen. Lindner kündigte schärfere Sanktionen an, bei wiederholter Ablehnung droht sogar die Streichung der Leistungen. FDP-Sozialpolitiker Jens Teutrine schlägt zudem neue Hinzuverdienstgrenzen und duale Qualifikationsmodelle vor. Die Reform ist Teil eines 12-Punkte-Plans zur Wirtschaftsbelebung. Lindner betont die Bedeutung von Arbeit als Lebenssinn. SPD-Chef Lars Klingbeil widerspricht Kürzungen für die arbeitende Mitte.


Kampf um das Bürgergeld: Lindners Reformpläne


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